Ihre Gesundheit: Wechseljahre - Wandlungsjahre

Die Lebensmitte neu entdecken - mit chinesischer Heilkunde Beschwerden vorbeugen - ohne Hormone behandeln
Eine gute Information für jede Frau auf dem Weg zu und durch die Wechseljahre.
von Andrea A. Kaffka, JOY Verlag; 2004 mit dem Zertifikat der Stiftung Gesundheit ausgezeichnet.

Auch wenn Sie mit traditioneller chinescher Medizin (TCM) und den darin verankerten Argumentationen, dem Wissengebäude östlicher Medizin und Heilkunde bisher wenig Berührungspunkte hatten, oder die östliche Erklärungsweise für sich schlecht nachempfinden können, lassen Sie sich auf die Kernaussagen in diesem Buch ein, versuchen Sie diese für sich nachzuempfinden und auf sich wirken zu lassen.
Ich bin sicher, auch Sie werden für sich etwas daraus mitnehmen können ....

Stellvertretend hier ein Ausschnitt aus diesem Buch (S. 119), zu einem naheliegenden Thema.

Ausgewogene Enährung

Eine ganzheitliche Ernährung, die unsere Mitte stabilisiert, ist grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens richtig. Damit stärken wir Qi und Blut in unserem Organismus -- eine wichtige Voraussetzung dafür, Probleme in den Wechseljahren vermeiden zu können. Da ab Mitte 30 die Milz allmählich beginnt, an Kraft zu verlieren, gewinnt eine gezielte Ernährung ab diesem Alter zunehmend an Bedeutung.
Viele Frauen nehmen in den Wechseljahren auf einmal zu. Kleine Speckpolster umrunden unsere ehemals schlanken Hüften, und ein typischer Bauch beginnt sich zu formen. Altbewährte Abnehmkuren versagen, weil der Stoffwechsel nicht mehr die Verdauungsleistung aufbringt wie in jungen Jahren. Oder ihr Körper ist durch eine Vielzahl von Diäten bereits darauf programmiert, nur noch wenig Nahrung zu verwerten. Essen Sie gelegentlich wieder mehr, wird es gleich in Form von Fetten und Schlackenstoffen abgelagert. Alles Zeichen dafür, dass die Milz nach einer guten Ernährung verlangt.

Hinsichtlich der Mengenverhältnisse sollte unsere Ernährung ungefähr folgender Faustregel entsprechen:

  • 65 % hochwertige Kohlehydrate in Form von Getreide,
  • 20 % gekochte Gemüse (möglichst einheimisches)
  • 5 % Salate,
  • 5 % Obst und
  • 5 % Proteine in Form von Hülsenfrüchten, Fleisch, Fisch, Milchprodukten.

So lautet die allgemeine Empfehlung in der chinesischen Ernährungslehre. Sind Sie Vegetarierin, ersetzen Sie die tierischen Proteine durch Hülsenfrüchte.

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