
Polypen und Polypabtragung (I.1)
Polypen der Darmschleimhaut, die fast in 90 % aus dem sogenannten Adenomgewebe (Polypen = Adenome) bestehen, stellen gutartige Geschwulstbildungen dar, die sich aus gesunder Darmschleimhaut entwickeln können. Fast 30 % der Bevölkerung entwickeln solche mit zunehmendem Alter. Durch weitere Veränderungen in diesem bereits schnell wachsenden Gewebe, kann dieses bösartig entarten, also sich zu Darmkrebs weiter entwickeln. Diese potentielle Krebsentstehung kann durch die Entfernung unterbunden werden (also echte Vorsorge).
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Jagd-Szenen |
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breitbasiges Adenom |
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Abtragung |
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Abtragungsstelle |
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gestieltes Adenom |
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Abtragen |
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Bergung |
Alle mit der Schlinge abgetragenen Polypen / Adenome werden geborgen und einer feingeweblichen Untersuchung unter dem Mikroskop unterzogen. Hierzu wird das Gewebe von einem Spezialisten, einem Facharzt für Pathologie genauestens untersucht. Seine Stellungnahme, der histologische Befund, enthält alle Angaben zu Gewebeart, Bösartigkeit, Vollständigkeit der Entfernung, und Vieles mehr.
Begriffs-Definition
Polypen: Kolorektale (= Dick- + Mast-Darm-) Polypen: Schleimhautvorwölbungen in die Lichtung eines Hohlorgans ungeachtet ihres feingeweblichen Aufbaus oder ihrer Dignität (gut- oder bösartig).
Adenome: Mehr als 99 % der gutartigen kolorektalen Polypen sind von typischem epithelialem Ursprung, gehen also von der Schleimhaut des Darms aus (Adenome) und können in unterschiedlichem Maß entarten. Sie bilden die Grundlage und Ausgangsbasis für die größte Zahl von Krebsbildungen.
Möglicherweise auslösend für die Durchführung, oder Ergebnisse einer Dickdarm-Untersuchung mit Polypabtragung sind bei Ihnen (Verdachts-) Diagnosen wie Bauchschmerzen, Durchfall (Diarrhoe), Blähungen (Meteorismus), Darmentzündung (Colitis), Divertikulitis, vor-bekannte Polypen (Adenome), positiver Hämocculttest, Dickdarmkrebs (Kolon-Karzinom).
Welche Vorbereitungen sind nötig ?
Sie sollten natürlich am Untersuchungstag nüchtern sein. Die Vorbereitungen sind ansonsten die gleichen, wie sie für die endoskopische Untersuchung gefordert werden, also in den meisten Fällen die bereits beschriebene Koloskopie-Vorbereitung. Darüber hinaus ist hierfür eine Kenntnis Ihrer Blutgerinnungssituation notwendig, sowie deren Optimierung. D.h., dass Sie alle Medikamente zur Beeinflussung oder Verminderung der Blutgerinnung mindestens 5, evtl. mehr Tage vor Ihrem Untersuchungstermin absetzen müssen. Nach einer Polypektomie (Polypenabtragung) sollte die entsprechende Medikation auch erst wieder nach 7 - 10 Tagen aufgenommen werden.
Aber: sofern spezielle Herz-Kreislauf-Risiken bestehen, die es unbedingt erforderlich machen, dass Sie spezielle Blutgerinnungs-hemmende Medikamente kontinuierlich einnehmen, z.B. ein Herzklappenersatz oder eine erst kürzlich erfolgte Einlage eines Stents in die Herzkranzgefässe, bedarf es einer Risiko-Abwägung und evtl. spezieller Schutzmassnahmen, die vorher nochmals abgesprochen werden sollten.
Ergänzend zu dieser Information können Sie sich auch gleich das in unserer Praxis übliche Aufklärungs- / Einverständnisformular ansehen, bzw. auch ausdrucken, und dies dann gleich zu Ihrem Termin mitbringen. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, sprechen Sie mit uns.
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