Herzlich willkommen auf unserer Praxis-Website.

Wir sind eine Facharzt-Praxis für Innere Krankheiten mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie und Proktologie (Enddarmkrankheiten) im Illertal (zwischen Ulm/Neu-Ulm und Memmingen). Gastroenterologie - ein aus dem Griechischen übernommener Begriff - bedeutet die Lehre von Magen und Darm. Nach unserem heutigen Verständnis umfasst die Gastroenterologie die Erkrankungen des Verdauungstraktes einschließlich der Leber, der Bauchspeicheldrüse und die Stoffwechselstörungen. Aufgrund der Vielzahl möglicher struktureller und funktioneller Störungen ist die Gastroenterologie der größte Schwerpunktbereich der Inneren Medizin.

 

Meine Schwerpunkt-Gebiete, bzw. Spezialisierungen, bestimmen den größten Teil unseres Tätigkeits-Spektrums hinsichtlich diagnostischer und therapeutischer Untersuchungen. Zentrale Bedeutung hat hier zweifellos die Endoskopie (Spiegelung) des Magen- und Darmtraktes. Wir arbeiten mit modernster medizinischer Technik und auf dem neuesten Stand medizinischer Erkenntnisse.

 

Als spezialisierte Praxis fallen uns keine hausärztlichen Aufgaben zu.

 

Wir sehen uns als medizinisch-ärztlicher Partner und als Dienstleistungs - Partner für die hausärztlich und fachärztlich tätigen Kollegen, von denen Sie als Patientin oder Patient regelmäßig betreut werden, und die zur Erkennung und Lösung Ihrer gesundheitlichen Probleme unser Fachwissen und unser Untersuchungsangebot in Ihrem Interesse nachfragen. Hierzu gehört natürlich auch, ggfs. einen Bezug zu ganz anderen Gesundheitsstörungen, oder Erkrankungen anderer Organsysteme zu erkennen und herzustellen, und daraus entsprechende Konsequenzen abzuleiten.

 

 

Aktuelles

Sedierung in der Gastroenterologie (26.11.2011)

Selbstverständliche Leistung nicht angemessen honoriert
Die Sedierung, im Volksmund "Beruhigungsspritze", bei der Durchführung von Magen- oder Darmspiegelungen wird von Patienten nachgefragt und ist eine selbstverständliche Leistung in der Gastroenterologie. Sie kann auch in der Praxis sicher und zuverlässig erfolgen und sorgt dafür, dass eine Endoskopie für den Patienten eine völlig unbelastende Untersuchung wird. [Mehr lesen]

 

Zertifikat über Hygieneüberprüfung erneuert (22.10.2011)

Wir haben im September 2011 an den (halbjährlich statt findenden) Maßnahmen zur Hygieneüberprüfung der Qualitätssicherung zur Koloskopie erfolgreich teilgenommen. Die hygienisch einwandfreie Aufbereitung der Koloskope wurde durch die Kassenärztliche Vereinigung bestätigt. Die von uns intern freiwillig durchgeführte zusätzliche halbjährliche Überprüfung aller vorhandenen Koloskope & Gastroskope kam zum gleichen optimalen Ergebnis.

 

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Neueste Fachartikel

Frühdiagnostik des Darmkrebses

Frühdiagnostik des kolorektalen Karzinoms: Prophylaxe und Prävention.

Artikel-Autor:  Prof. Dr. C. Arnold; Klinikum Friedrichshafen; Medizinische Klinik 1; Röntgenstr. 2; 88048 Friedrichshafen.

 

Das Kolonkarzinom stellt in Deutschland nach dem Bronchialkarzinom die zweithäufigste Todesursache aller malignen Erkrankungen dar. Der zeitliche Ablauf von der Entstehung eines Adenoms bis zur Entwicklung eines Karzinoms beträgt etwa 10–15 Jahre. In dieser Zeitspanne ist es möglich, die Vorstufen zum Karzinom durch geeignete Screeningverfahren zu erkennen. Da die Karzinominzidenz in der asymptomatischen Bevölkerung
ab dem 50. Lebensjahr ansteigt, werden seit 2002 in Deutschland Vorsorgemaßnahmen von den Krankenkassen bezahlt, die Vorstufen oder Frühformen des Kolonkarzinoms erkennen können. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über geeignete Maßnahmen zur Primär- und Sekundärprävention des kolorektalen Karzinoms.

 

Spezielle Funktionsdiagnostik (DAO)

Nahrungsunverträglichkeiten sind im Rahmen der Abklärung von Bauchbeschwerden ein häufiges Diskussionsthema, darüber hinaus gibt es auch selten richtige Allergien, die dann ggfs. bei hartem Verdacht auch noch allergologisch abgeklärt werden müssen. Neben den auch beschriebenen Kohlehydrat- Unverträglichkeiten gibt es eine weitere Magen-Darm-relevante Unverträglichkeit, die Histamin-Unverträglichkeit. Das sogenannte Histaminintoleranzsyndrom ist sogar ein relativ häufiges Krankheitsbild mit unwahrscheinlich viel Facetten, ausser dem Magen-Darm-Trakt sind häufig Symptome im Hals-Nasen-Rachen- Raum und im Hautbereich vorhanden. Bei einem solchen Verdacht auf eine Histamin-Unverträglichkeit, also auf die Histamin-Menge in Nahrungsmitteln, kann das entsprechende Ferment und dessen vorhandene Kapazität, das für den Abbau zuständig ist, im Blut bestimmt werden.

Nähere Informationen zur Intoleranz gewünscht: Klicken Sie hier (1) und hier (2) !

 

Ernährungsempfehlungen für Darmkrebspatienten

Natürlich sollte die Ernährung des Darmkrebspatienten sich langfristig an der vollwertigen Kost eines Gesunden orientieren. Das heißt: Eine angemessene Energie- und Fettzufuhr, die richtigen Streich- und Zubereitungsfette, eine ballaststoffreiche Kost mit hochwertigem Eiweiß. Befindet sich der Patient jedoch zurzeit in einer Chemo-und/oder Strahlentherapie mit eventuell zahlreichen Nebenwirkungen; wurde aktuell oder vor einiger Zeit ein Teil des Darmes operativ entfernt oder ist der Tumor nicht operabel und führt zu Störungen innerhalb der Verdauung, so ist es unter Umständen erforderlich, spezielle Ernährungsempfehlungen zu kennen und individuell zu nutzen.

 

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