Kohlendioxid statt Raumluft bei der Koloskopie (19.09.2009)

NEU !! ... Kohlendioxid (CO2) statt Raumluft ! Die Einbringung von C02 anstelle von Luft ist eine wis-senschaftlich fundierte Methode. Sie steigert bei der Koloskopie den Patienten-Komfort, da CO2 150 x schneller als Luft vom Körper aufgenommen wird. Damit werden Bläh-bedingte Bauchbeschwerden minimiert. Fragen Sie uns bei Interesse !

Viele kleine Verbesserungen in Bezug auf Vorbereitung und Durchführung haben die Dickdarmspiegelung für die Patienten in den letzten Jahren angenehmer gemacht. Trotzdem bleiben bislang Defizite in der „Bauchbefindlichkeit“ danach. Durch den Einsatz von Kohlendioxid-Gas (CO2) kann nun auch das Befinden nach der Spiegelung erheblich verbessert werden !

Um den Darm gut zu entfalten und dadurch die Schleimhautoberfläche optimal beurteilen zu können, wird über das Endoskop während der Untersuchung Luft eingegeben. Obwohl versucht wird, diese Luft wieder abzusaugen, verbleibt mehr oder weniger davon im Darm (abhängig von Untersuchungsdauer und Gestalt des Darmes). Diese kann, bis sie den Darm auf natürlichem Wege wieder verlassen hat, öfters zu Völlegefühl bis hin zu krampfartigen Beschwerden führen. Mit Hilfe einer neuen Technologie kann der Darm anstatt mit Luft nun mit Kohlendioxid (CO2) entfaltet werden.

Diese Insufflation von CO2 ist eine wissenschaftlich fundierte Methode.

Während Luft kaum bzw. recht schlecht vom Darmgewebe aufgenommen werden kann, wird Kohlendioxid 150 mal schneller über die Darmwand aufgenommen und abgeleitet, bzw. letztendlich über die Lunge abgeatmet. Auf diese Weise ist der Darm rasch nach der Untersuchung ent-bläht und wieder entspannt und macht deshalb keine Beschwerden mehr.

Also wesentlich weniger Schmerzen und Unwohlsein während und nach der Prozedur !

Das Praxis-Team und ich freuen uns, Ihnen diese neue, nebenwirkungsfreie Technologie anbieten zu können, die das Wohlbefinden bei und nach der Dickdarmspiegelung noch weiter verbessert. Da die Mehrkosten zum Einsatz dieses neuen Verfahrens von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden, müssen wir Ihnen diese allerdings in Rechnung stellen. Weiterlesen...

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